Die Stromrechnung wird wieder teurer, die Nachrichten über steigende Energiekosten häufen sich und gleichzeitig versprechen Anbieter von Solaranlagen goldene Zeiten für Hausbesitzer und -besitzerinnen. Doch zwischen Marketing-Versprechen und der Realität klafft oft eine große Lücke. Viele Eigenheimbesitzer und -besitzerinnen fragen sich daher: Lohnt sich Photovoltaik noch?

Die Anschaffungskosten für Photovoltaik-Anlagen sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Eine typische Anlage für ein Einfamilienhaus bewegt sich heute in einem erschwinglicheren Preissegment als noch vor wenigen Jahren. Dabei fallen nicht nur Kosten für die Module an, sondern auch für Wechselrichter, Montagesystem und Installation.
Oft werden jedoch versteckte Kosten verschwiegen. Dazu gehören Gerüstkosten, eventuelle Dachsanierungen, Netzanschluss und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Auch regelmäßige Wartungskosten sollten einkalkuliert werden. Eine realistische Gesamtinvestition liegt daher oft höher als zunächst kalkuliert.
Die Modulpreise sind weiter gefallen. Hochwertige Module kosten heute nur noch einen Bruchteil der Preise von vor zehn Jahren. Gleichzeitig ist die Effizienz gestiegen, wodurch mehr Strom auf derselben Fläche erzeugt wird.
Die Rentabilität einer Solaranlage hängt maßgeblich vom Eigenverbrauch ab. Bei den aktuellen Strompreisen und der deutlich niedrigeren Einspeisevergütung wird deutlich: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart mehr Geld, als eingespeister Strom einbringt.
Ein typisches Beispiel: Eine Familie mit durchschnittlichem Stromverbrauch kann bei optimaler Ausrichtung etwa 40 Prozent des erzeugten Stroms selbst nutzen. Das entspricht einer spürbaren jährlichen Ersparnis. Bei realistischen Anlagenkosten amortisiert sich die Anlage nach etwa einem Jahrzehnt.
Mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch deutlich steigern. Allerdings kostet ein entsprechender Speicher zusätzlich mehrere Tausend Euro. Die Amortisationszeit verlängert sich dadurch, was die Wirtschaftlichkeit zunächst verschlechtert.
Mehrere Faktoren können die Rentabilität einer Photovoltaik-Anlage erheblich beeinträchtigen:
Besonders kritisch ist die Verschattung. Bei stark verschatteten Dächern lohnt sich die Investition deshalb meistens nicht.

Die staatlichen Förderungen für Photovoltaik haben sich weiter reduziert. Die Einspeisevergütung liegt auf einem historisch niedrigen Niveau. Für größere Anlagen fällt sie noch geringer aus.
Die Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen ist weggefallen. Das spart bei jeder Anlage einen spürbaren Betrag. Zusätzlich gibt es regionale Förderprogramme, die jedoch stark variieren und oft schnell ausgeschöpft sind.
Die KfW-Förderung für Speicher wurde eingestellt. Einige Bundesländer und Kommunen bieten noch Zuschüsse für Batteriespeicher an. Diese decken meist einen Teil der Speicherkosten ab.
Trotz grundsätzlich positiver Entwicklung gibt es Situationen, in denen von einer PV-Anlage abzuraten ist. Dazu gehören Mieter und Mieterinnen ohne eigenes Dach, Hausbesitzer und -besitzerinnen mit stark verschatteten oder ungünstig ausgerichteten Dächern sowie Personen mit sehr geringem Stromverbrauch.
Auch bei alten Dächern, die in den nächsten Jahren saniert werden müssen, sollte die Investition überdacht werden. Die Demontage und Neuinstallation der Anlage kostet zusätzlich mehrere Tausend Euro. Wer plant, das Haus in den nächsten Jahren zu verkaufen, sollte ebenfalls vorsichtig sein. Zwar steigert eine PV-Anlage theoretisch den Immobilienwert, in der Praxis zahlen Käufer und Käuferinnen aber selten den vollen Anlagenwert.
Für Mieter und Mieterinnen sowie Hausbesitzer und -besitzerinnen mit ungeeigneten Dächern gibt es Alternativen. Balkonkraftwerke mit begrenzter Leistung sind mittlerweile vereinfacht anmeldbar und kosten nur noch wenige Hundert Euro. Sie decken den Grundlastverbrauch ab und amortisieren sich bereits nach wenigen Jahren.
Mieterstrom-Modelle ermöglichen es, Solarstrom vom eigenen Hausdach zu beziehen, ohne selbst zu investieren. Die Ersparnis liegt meist bei mehr als einem Zehntel gegenüber dem Grundversorger.
Lohnt sich eine Solaranlage noch? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Bei optimalen Bedingungen – südliche Dachausrichtung, wenig Verschattung, hoher Eigenverbrauch – rechnet sich die Investition durchaus. Die Amortisationszeit liegt bei etwa einem Jahrzehnt, danach produziert die Anlage noch viele Jahre lang kostenlosen Strom.
Entscheidend ist eine realistische Kalkulation. Wer sich für eine PV-Anlage interessiert, sollte sich ein professionelles Angebot einholen und dabei auch auf regionale Expertise setzen. Ob Photovoltaik in Halberstadt, Solaranlagen für Quedlinburg oder Solarlösungen für Wernigerode – wir von Solartechnik Lorenz bieten Ihnen eine kompetente und ehrliche Beratung vor Ort. Mit der richtigen Planung und realistischen Erwartungen bleibt Photovoltaik auch heute eine sinnvolle Investition in die eigene Energieunabhängigkeit.
Wir von Solartechnik Lorenz sind Ihr zuverlässiger Partner für Photovoltaikanlagen, Stromspeicherlösungen und die Planung sowie Installation moderner Solartechnik in Halberstadt und Umgebung. Als regional verwurzeltes Unternehmen setzen wir auf Qualität, Nachhaltigkeit und individuelle Beratung – von der ersten Planung bis zur fertigen Anlage auf Ihrem Dach. Unser Ziel: die Energiewende in Sachsen-Anhalt aktiv mitgestalten und Ihnen dabei helfen, langfristig Energiekosten zu sparen.
Zu unseren zufriedenen Kunden zählen Privat- und Gewerbekunden aus:
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